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Sozialdemokratisch orientierte Blogs

IPG-Journal – Friedrich-Ebert-Stiftung

https://www.ipg-journal.de/

Veröffentlichung inhaltlich anspruchsvoller Glossen und Statements verschiedenster, in der Regel Sozialdemokratie-naher oder linksliberaler Autoren zu aktuellen politischen und ökonomischen Themen bezogen auf Deutschland und andere Länder.


Parlamentarische Linke in der SPD

https://www.parlamentarische-linke.de

Die Parlamentarische Linke (PL) ist seit 1980 der organisierte Flügel linker Abgeordneter in der SPD-Bundestagsfraktion. Ziel: Diskussionen anstoßen, politische Ideen entwickeln, ihre Umsetzung voranzutreiben – innerhalb und außerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Gemeinsame Werte sind: Freiheit, Gleichheit, gesellschaftlicher Fortschritt. Die Gruppe umfasst in 2019 76 Mitglieder (und ist damit der größte Zusammenschluss innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion) . Original-Zitat:

„Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Herkunft nicht über Lebenschancen entscheidet. Wir wollen, dass Wohlstand gerecht verteilt wird. Und wir wollen den sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft. Unsere Überzeugungen bringen wir in die Tagespolitik, aber auch in grundsätzliche Debatten ein. Denn unser Anspruch ist, über den Tellerrand hinauszudenken. Gemeinsam mit unseren Bündnispartnerinnen und Bündnispartnern in Wissenschaft und Zivilgesellschaft arbeiten wir an neuen Ideen für eine solidarische Gesellschaft.“

Geschichte: 1969 bildete sich mit 21 Bundestagsabgeordneten die „Gruppe der 16. Etage“ („Juso-Lobby“), mit dem Ziel, die Arbeitsweise der Fraktion zu verändern. Nach der Bundestagswahl 1972 wuchs die Zahl der parteilinken Abgeordneten, die sich von nun an im „Leverkusener Kreis“ organisierten. In gleichem Maße professionalisierte sich die Arbeitsstruktur. Anstelle von Treffen in Wohngemeinschaften gab es ab 1973 ein Büro mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter, welche die Arbeit koordinierten. Die Parlamentarische Linke ging 1980 aus dem Leverkusener Kreis hervor. Zu seinen Gründungsmitgliedern zählt unter anderem der spätere SPD-Vorsitzende Björn Engholm.
Beteiligte Personen aktuell (2019): Vorstandssprecher: Matthias Miersch; stellvertretende Sprecher: Sönke Rix, Kerstin Tack; Schatzmeisterin: Bärbel Bas; Leitungskreis: Niels Annen, Oliver Kaczmarek, Hilde Mattheis, Nina Scheer, Wiebke Esdar, Daniela Kolbe, Sarah Ryglewski, Dagmar Schmidt.


Nachdenkseiten / Albrecht Müller + Jens Berger

https://www.nachdenkseiten.de/

Albrecht Müller, Herausgeber

A. Müller ist Industriekaufmann und Diplom-Volkswirt. Wichtige Stationen: 1968 Ghostwriter von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller; 1970 Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei der SPD und verantwortlich für den Bundestagswahlkampf 1972; ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt; 1987 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Autor von Essays und mehreren Büchern, zum Beispiel: „Willy wählen 72“, „Von der Parteiendemokratie zur Mediendemokratie“, „Die Reformlüge“, „Machtwahn“, „Meinungsmache“, „Brandt Aktuell“.
Jens Berger ist Redakteur der NachDenkSeiten und schreibt regelmäßig Artikel. Er ist Journalist und Sachbuchautor. Zu seinen Büchern gehören „Stresstest Deutschland“, „Wem gehört Deutschland?“ und „Der Kick des Geldes“.
Ehemals dabei war Wolfgang Lieb, ein deutscher Jurist und Publizist. Wesentliche Stationen waren: Planungsabteilung des Kanzleramtes während der Kanzlerschaft Helmut Schmidts; Leiter Grundsatzreferat der Landesvertretung NRW in Bonn; Regierungssprecher von NRW-Ministerpräsident Johannes Rau und Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium. Zusammen mit Albrecht Müller war Lieb Mitherausgeber und Autor in der Website und wurde damals mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 gab er seine Mitherausgeberschaft wegen unüberbrückbarer Meinungsdifferenzen mit Müller über die redaktionelle Linie des Blogs auf. Heute arbeitet Wolfgang Lieb als freier Autor. Lieb schreibt unter anderem im Blog der Republik.


Blog der Republik / Alfons Pieper, Uwe Pöhls, Dieter Spöri

https://www.blog-der-republik.de/

Alfons Pieper ist freier Journalist, Uwe Pöhls Sozialwissenschaftler und Unternehmer, Dieter Spöri Politiker und Ökonom.
Der Blog veröffentlicht nicht tagesaktuell, sondern will aus der Distanz das politische Geschehen analysieren und dabei „Fakten und Ansichten wiedergeben, die der Mainstream nicht abbildet“ sowie „anderen, alternativen Meinungen eine Chance“ geben, aber auch „eine Anlaufstelle sein […] für anonyme Informationen und Dokumente“. Die Verantwortlichen arbeiten nach eigenen Aussagen mit einem breiten Spektrum von Autorinnen und Autoren zusammen.


Internet-Seite Marco Bülow

https://www.marco-buelow.de/

Marco Bülow, Jahrgang 1971. Studium Journalistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund (ohne Abschluss). 1992-1999 Mitglied im Juso-Vorstand Dortmund, zeitweise Vorsitzender; gründete die Juso-Hochschulgruppe neu; 1992-1995 Mitglied des Studentenparlaments, 1992-1994 AStA-Mitglied; ab 1996 Mitglied im SPD-Vorstand Dortmund; seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Dortmund I); 2002-2005 stellvertretender Sprecher der Gruppe der jungen Abgeordneten „Youngsters“ in der SPD-Bundestagsfraktion; 2005-2009 Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; 2009-2013 stellvertretender Energiepolitischer Sprecher; Mitglied der  Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion; Bundestagswahl 2017 erneut direkt gewählt; Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; 2018 Austritt aus der SPD; seitdem parteiloser Politiker und fraktionsloser Abgeordneter.


Internet-Seite Ralph Stegner

https://www.ralf-stegner.de/

Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner hat sich für einen mittelfristigen Zusammenschluss mit der Partei Die Linke ausgesprochen. „In den nächsten vier, fünf Jahren stellt sich das aber noch nicht“, sagte Stegner im Landtag von Schleswig-Holstein. „Aber auf Sicht nützt die politische Spaltung der demokratischen Linken nur den Konservativen und rechtsextremen Parteien.“


Netzwerk Berlin („Netzwerker“ in der SPD)

https://www.netzwerkberlin.de/

Zusammenschluss von „progressiven“ SPD-Bundestagsabgeordneten. Neben der Parlamentarischen Linken und dem – im sozialdemokratischen Spektrum – rechten und konservativen Seeheimer Kreis die dritte Strömung innerhalb der Bundestagsfraktion. Der Kreis wird parteiintern den Reformern zugerechnet. Er wurde 1999 von zehn SPD-Abgeordneten gegründet. Die Initiative ging von Hans-Peter Bartels, Kurt Bodewig und Hubertus Heil sowie von Jürgen Neumeyer, dem ersten Netzwerk-Geschäftsführer, aus. Das Netzwerk Berlin gilt bis heute als Zusammenschluss einer eher jüngeren Abgeordneten-Generation, die Mitgliedschaft ist aber nicht an ein bestimmtes Alter geknüpft. Die Gruppe bildet knapp ein Viertel der Bundestagsfraktion.

Personen (2019): Thomas Oppermann, Sigmar Gabriel, Aydan Özoğuz, die auch im Seeheimer Kreis organisiert sind. Im stellvertretenden Fraktionsvorstand sind viele Netzwerker vertreten, z.B.: Katja Mast (Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend), Eva Högl (Inneres und Recht, Verbraucherschutz, Kultur und Medien) und Sören Bartol (Verkehr, Bau und Digitale Infrastruktur); der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung Ulrich Kelber; Christian Lange, Staatssekretär beim Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz; Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Michelle Müntefering, Staatsministerin für auswärtige Kultur im Auswärtigen Amt. Dem Vorstand des Netzwerk Berlin gehören folgende MdBs an: Sprecherin Manja Schüle; Sprecher Falko Mohrs; im erweiterten Vorstand: Sabine Dittmar, Christian Lange, Martin Rosemann, Susanne Rüthrich und Markus Töns.


Seeheimer Kreis

https://www.seeheimer-kreis.de/

1974 gegründet. Arbeitsgemeinschaft von SPD-Abgeordneten, die bewusst eine „pragmatische Reformpolitik“ verfolgen.


Lokale Seite Franz-Josef Göbel/Düsseldorf

http://www.frajos-blog.de/

Dieser Link ist ein Beispiel unter lokalen, Sozialdemokratie-nahen Seiten, die in der Regel von Einzelpersonen produziert werden.


Andere Netzwerke/Seiten

Aufstehen.de (Sahra Wagenknecht)

https://aufstehen.web

Die Plattform wurde am 04.08.2018 in Betrieb genommen. Sie ist von Sahra Wagenknecht, aus der Partei Die Linke, initiiert worden. Sie selbst ist nicht Mitglied der entsprechenden Organisation. Der offizielle Auftakt erfolgte am 4. September 2018 in der Bundespressekonferenz mit Sahra Wagenknecht (Die Linke), Bernd Stegemann (Dramaturg), Ludger Volmer (Grüne Partei) und Simone Lange (SPD). Aufstehen.de sieht sich in Abgrenzung zu den vorherrschenden Parteien.


Verfassungsblog

https://verfassungsblog.de/editorial/

Der Verfassungsblog ist ein Projekt von Mamilian Steinbeis (Buchautor, mit anderen, von: „Mit Rechten reden“), welches im Rahmen der Exzellenz-Initiative an der Humboldt-Universität gefördert wurde. Kontinuierlich beteiligt sind (in 2019) 21 Personen (darunter eine Reihe von Professoren*innen); inzwischen ist die Plattform international aufgestellt. Weitere Infomationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Steinbeis

https://www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft_/_Politik/Mit_Rechten_reden/84708


Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)

https://www.rnd.de/

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), 2013 gegründet, ist die Redaktion für überregionale und internationale Inhalte der Madsack Mediengruppe in Hannover. Deren größte Kommanditistin ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). RND versorgt ca. 50 Tageszeitungen (tägliche Gesamtauflage ca. 2,3 Mio. Exemplare) mit überregionalen Inhalten und erreicht täglich etwa 7 Millionen Leser. Kunden sind z.B. die Neue Westfälische und das Redaktionsnetz Westfalen. Zum 1. Oktober 2018 legten das RND und die DuMont Mediengruppe ihre Hauptstadtredaktionen zusammen. Hierfür wurde die RND Berlin GmbH gegründet, an der das RND mit 75 Prozent beteiligt ist, und die DuMont Mediengruppe mit 25 Prozent. Chefredakteur des RND ist Marco Fenske, der zugleich mit Hannah Suppa die Geschäftsführung des RND bildet.


YouGov Deutschland

https://yougov.de

YouGov ist ein börsennotiertes britisches Markt- und Meinungsforschungsinstitut, das international tätig ist. Im Mai 2000 gründeten Stephan Shakespeare und Nadhim Zahawi, der seit 2010 Mitglied des House of Commons für die Conservative Party ist, YouGov mit Sitz in London. Zu den größten Aktionären zählen die Investmentgesellschaften BlackRock, Liontrust Asset Management und Standard Life Aberdeen.


Das progressive Zentrum

https://www.progressives-zentrum.org/

Das Progressive Zentrum ist eine unabhängige linksliberale Denkfabrik in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e. V.). Sie wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Aus ihrem Auftritt:

„Ziel von Das Progressive Zentrum ist es, gemäß dem Dreiklang ‚Vordenken – Vernetzen – Streiten‘ evidenzbasierte Politikideen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und öffentlich zu debattieren. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, qualitative Debatten zu führen, die politische Bildung und den internationalen Austausch zu fördern sowie neue Netzwerke progressiver Akteure unterschiedlicher Herkunft für den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Fortschritt zu stiften. Deshalb beziehen wir besonders junge, verantwortungsbewusste VordenkerInnen und EntscheidungsträgerInnen aus unterschiedlichen Sektoren wie Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien sowohl aus Deutschland als auch Europa und Nordamerika in progressive Debatten ein.“


Die offene Gesellschaft

https://www.die-offene-gesellschaft.de

Eine aktionsorientierte Plattform, die sich gegen Hass und Hetze und für eine demokratisch offene, diskussionsbereite und -intensive Gesellschaft einsetzt.


Abgeordnetenwatch.de

https://www.abgeordnetenwatch.de/

Abgeordnetenwatch.de sieht sich als überparteiliches Angebot, in dem die parlamentarischen Aktivitäten einzelner Abgeordneter transparent gemacht werden sollen. Über die Seite sollen auch Abgeordnete und bei Wahlen auch Kandidierende direkt und persönlich befragt werden können. Abgeordnete werden in Profilen dargestellt, aus den beispielsweise das Abstimmungsverhalten in bestimmten Sachfragen sowie die Ausschussmitgliedschaften und Nebentätigkeiten der Abgeordneten ersichtlich sind.


Netzwerk Steuergerechtigkeit

www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de

In diesem Netzwerk arbeiten Gewerkschaften, kirchliche und entwicklungspolitische Organisationen, soziale Bewegungen, Umwelt- und Menschenrechtsverbände, wissenschaftliche Institutionen und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen sowie aktive Einzelpersonen zusammen. Ziel ist es, sich über Veröffentlichungen, Eingaben und Aktionen für eine am Gemeinwohl orientierte Steuer- und Finanzpolitik einzusetzen.
Das Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland ist Teil einer weltweiten Bewegung, die unter dem Dach der Global Alliance for Tax Justice (hervorgegangen aus dem Tax Justice Network) zusammenarbeitet.


Initiative D2030

https://www.d2030.de

Auf Zukunftsforschung in Verbindung mit aktuellen politischen Themen fokussiert.
D2030 – Deutschland neu denken e.V. / Wiesenerstraße 36, 12101 Berlin
info@d2030.de / 030 20837766. Vertretungsberechtigte Vorstände: Klaus Burmeister, Dr. Alexander Fink, Dr. Andreas Schiel.
Die Gruppe hat in mehreren Jahren unter breiter Beteiligung zahlreicher Interessierter Szenarien für mögliche zukunftige Entwicklungen Deutschlands beschrieben. Diese Szenarien wurden bezogen auf die Corona-Krise noch einmal konkretisiert.


Blog Postwachstum

http://www.postwachstum.de

Drei umwelt- bzw. umweltökonomische Forschungsinstitutionen haben sich hier zusammengeschlossen, um diesen Blog zu organisieren: das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW), und das Wuppertal Institut. Der Blog will „Visionen und Gestaltungsideen für eine Postwachstumsgesellschaft: eine nachhaltige Gesellschaft [entwickeln], die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist und in der es sich gut leben lässt.“ Verschiedene Autoren geben unterschiedliche Sichtweisen wieder; es wird über Forschungsergebnisse aus diesem Feld berichtet; und es wird auf andere Initiativen sowie deren Aktivitäten in diesem Bereich berichtet.


GeN – Gen-ethisches Netzwerk

http://www.gen-enthisches-netzwerk.de

Das Netzwerk ist als gemeinnütziger eingetragener Verein organisiert. Es wurde 1986 von kritischen Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Tierärzt*innen, Mediziner*innen, Politiker*innen und anderen an der Gentechnik interessierten Menschen gegründet. Das GeN-Büro in Berlin wird von einer kleine Gruppe kritischer Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen betrieben, die gemeinsam mit dem Vorstand basisdemokratisch über die politische und redaktionelle Arbeit des GeN entscheidet.
Inhaltlich verfolgt GeN die komplexen Entwicklungen in den Bio-, Gen- und Reproduktionstechnologien und arbeitet sie kritisch für die Öffentlichkeit auf. Ziel ist es, in einer „kritischen Wissenschaftskommunikation (…) die gesellschaftliche Implikationen von bio- und reproduktionstechnologischer Forschung und deren Interessenskonflikte im Blick“ zu haben. Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit sollen „für emanzipatorische, gesellschafts- und technologiekritische Debatten in Deutschland zugänglich“ gemacht werden. Die Initiative sieht sich als „Gegengewicht zu den Selbstdarstellungen aus Wissenschaft, Industrie und Politik.


Ausland

Blue Labour

https://www.bluelabour.org/

Blue Labour is an advocacy group associated with the British Labour Party that promotes conservative ideas on social and international issues, including immigration, crime, and the European Union, rejecting neoliberal economics in favour of guild socialism and corporatism. Blue Labour advocates a switch to local and democratic community management and provision of services, rather than relying on a traditional welfare state that it sees as excessively bureaucratic. The position has been articulated in books such as Tangled Up in Blue, by Rowenna Davis, and Blue Labour, edited by Ian Geary and Adrian Pabst.

Aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Labour

Siehe auch folgende aufschlussreiche Interpretation der Blue Labour-Initiative:

https://progressives-zentrum.org/was-will-blue-labour/


La France insoumise

https://lafranceinsoumise.fr/

La France insoumise (Abkürzung: FI, in den Medien gelegentlich auch LFI, dargestellt durch den griechischen Buchstaben Phi, φ, deutsch: Unbeugsames Frankreich) ist eine linke politische Partei in Frankreich. Die FI wurde am 26. Februar 2016 von Jean-Luc Mélenchon mit dem Ziel der Umsetzung des Programms L’Avenir en commun gegründet. Die Partei ist Nachfolgerin der Parti de Gauche bzw. der Parteiengruppe Front de gauche und wurde am 23. April 2017 in La France insoumise umbenannt. Die politische Strategie der FI folgt nach Auffassung vieler Beobachter einem neuen gesamteuropäischen Populismus der radikalen Linken. Bei der französischen Parlamentswahl 2017 trat der Parteivorsitzende Jean-Luc Mélenchon als Spitzenkandidat an. Die FI gewann 17 Wahlkreise (nach 11 % der Stimmen im ersten Wahlgang) und konnte damit in der Nationalversammlung eine eigene Fraktion bilden. Bei der Europawahl 2019 errang die Partei mit Manon Aubry als Spitzenkandidatin 6,3 % der Stimmen und 6 Europamandate; dies galt als ein enttäuschendes Ergebnis – führende Parteimitglieder erklärten ihren Rücktritt; Mélenchon kam für seine politischen Positionen und seinen Führungsstil unter parteiinterne Kritik und erwog öffentlich einen zeitweisen Rückzug aus der Politik.


NGOs

https://www.attac.de/
Ziel der Initiative ist es, sich über Aktionen, Publikationen und Eingaben für eine demokratische Kontrolle des Finanzmarktes, auch global, einzusetzen.

https://www.oxfam.de/
Aktiv in 90 Ländern mit 3.600 Partnern. Nothilfe bei Katastrophen; Unterstützung von Kleinbauern; Einsatz für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Löhne, sowie für Klimaschutz, gerechte Bildungssysteme, leistungsfähige Gesundheitsversorgung für breite Bevölkerungen und Rechte von Frauen.

https://finance-watch.org/
Kritische Analysen zum Finanzmarktgeschehen und zu Finanzmarkt-Regulierung, mit Schwerpunkt Europa bzw. Europäische Union.

https://www.alter-eu.org/
Kritische Befassung mit Einwirkungen des organisierten Lobbyismus‘ auf politsche Entscheidungen in der Europäischen Union mit Blickwinkel auf Behinderung von Demokratie und Reformen zu sozialem Ausgleich, Umwelt- und Verbraucherschutz. Einzelaktivitäten sind: Europäisches Lobby-Transparenz-Register; Nebentätigkeiten europäischer politischer Funktionsträger; Personal-Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft.

https://corporateeurope.org/en
Mit vollem Namen heißt die NGO Corporate Europe Observatory. Die Initiative führt vor allem kritische Analysen über europäische Unternehmen durch. Gesichtspunkte dabei sind: soziale Ungerechtigkeit, ökonomische Ungleichheit, Klimawandel und Umweltzerstörung. Die NGO operiert mit Öffentlichkeitsarbeit und Eingaben in politische Prozesse.

https://germanwatch.org/de
Thematische Befassung mit Klima, Welternährung, Verantwortung von Unternehmenen sowie Gerechtigkeits- und Bildungsfragen. Die NGO arbeitet mit Analysen, Stellungnahmen, Kommentaren, Petitionen und Apellen, oft in Kooperation mit anderen Organisationen. Die NGO gibt regelmäßig einen Klimaschutzindex in Kooperation mit anderen Organisationen heraus.

https://www.lobbycontrol.de/
Recherchen, wissenschaftliche Hintergrund-Analysen sowie Kampagnenarbeit zu Formen und Arbeitsweisen des Lobbyismus in Deutschland und in der Europäischen Union. Herausgabe eines „Lexikons“ (Lobbypedia) zu Lobbyisten in der EU.

https://www.finanzwende.de/
Kritische Analysen bzw. Studien zu riskanten oder verbraucherschädlichen Finanzmarktentwicklungen, mit Schwerpunkt auf Deutschland. Die NGO operiert mit Kampagnen, öffentlichen Apellen und Eingaben in den parlamentarischen Prozess. Initiator ist der ehemalige Grünen-Bundestags-Abgeordnete Gerhard Schick. Die Initiative ist als Verein organisiert. Sie arbeitet mit einer Reihe weiterer kritischer Finanzmarkt-Experten zusammen, veröffentlicht zu Finanzmarkt-Entwicklungen Studien und führt zu erkannten problematischen Entwicklungen Kampagnen und Aktionen durch.

https://www.campact.de/
Die NGO fokussiert sich nicht auf ein spezielles Sachgebiet, sondern greift aktuell wichtige politische Themen und Entscheidungen auf und organisiert zu diesen Online-Apelle an staatliche Institutionen oder Unternehmen, führt Kampagnen, Demonstrationen und lokale Aktionen durch und veranstaltet Diskussionen mit Politikern zu wichtigen politischen Entscheidungen. Schwerpunktthemen waren bisher: Umwelt, demokratische Teilhabe, Stärkung und Verteidigung von Bürgerrechten, soziale Gerechtigkeit, solidarische Steuerpolitik und Abbau von Diskriminierungen. Der Newsletter der Organisation hat ca. 2 Mio. Abonenten.

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